10 Dinge, die man nicht von seinen Eltern wissen will

Über die Festtage habe ich viel Zeit mit meinen Lebensgebern verbracht. Bitte versteht mich nicht falsch: Ich liebe sie. Sie sind toll. Wir haben viel gelacht, lecker gegessen und sogar zusammen Wein getrunken, was übersetzt heisst, dass meine Eltern einen moderaten Alkoholkonsum meinerseits akzeptieren, wofür ich bereits sehr dankbar bin. Es waren schöne Stunden. Aber in schönen Stunden spricht man. Und wie Gespräche halt so sind, kommen ab und zu Themen auf, die man lieber vermeiden möchte. Da ich gleichzeitig aber glaube, dass ich in dieser Situation nicht alleine bin, will ich also meine Top 10 mit euch teilen. Hier sind sie also: Meine Top 8 der Dinge, die ich nie über oder von meinen Eltern wissen wollte und es jetzt leider trotzdem tue.

1. Die Empfängnis: Ich möchte gerne die Zeit zurückdrehen und wieder glauben, ich sei von einem Storch gebracht worden. Oder meine Mutter war so wie  die heilige Maria: Schwanger ohne irgendwelchen körperlichen Kontakt zu meinem Vater. Das war jetzt bereits zu viel für mein Gemüt.

2. Wie brav sie als Kinder waren: Wenn die Geschichten meiner Mutter stimmen, war sie eine engelsgleiche Kindesfigur, die mich ziemlich leid dastehen lässt.

3. Wie fleissig sie im Haushalt waren: In der gleichen Kategorie anzusiedeln. Aber ganz ehrlich: Welches Kind fragt schon von sich aus, ob es im Haushalt helfen kann?

4. Wie viele intimen Freunde/Freundinnen sie hatten: TMI. Too much information. Führt zu Gedanken, die echt so was von unpassend sind.

5. Intimes allgemein: Selbsterklärend. Danke für das Verständnis.  

6. Fluchen: Ich könnte schwören, ich hätte meine Eltern schon fluchen gehört. Aber anscheinend toppe ich sie bereits mit meinen 23 Jahren, wenn man ihre ganze Lebenszeit zusammenzählt.

7. Kochlust: Irgendwie kann ich immer noch nicht so genial kochen, wie ich es mir früher ausgemalt habe. Doch da scheine ich nicht gleich zu sein wie meine lieben Parents, die mit 10 Jahren schon Gault Millau-Punkte sammelten.

8. Elterliche Liebe: Meine Grosseltern mussten ein echt sorgenfreies Leben geführt haben. Aber glauben kann ich auch nicht alles. Märchenstunden?

So, das waren meine Top 8. Es gibt noch mehr, die ich aufführen könnte. Aber ich will ja keinen Krach, wenn ich das nächste Mal nach Hause komme. Ich liebe euch, meine verehrungswürdigen Erzeuger!

Ähnliche Beiträge

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,


Einen Kommentar schreiben