Das Gesetz der Anziehung

An erster Stelle muss ich hier betonen, dass ich keine Expertin in Sachen Spiritualität bin, wenn es denn so etwas überhaupt gibt. Inwiefern meine Behauptungen einer anerkannten These entsprechen oder widersprechen, weiss ich nicht. Ich dümple ab und an in solchen Themen, die mich interessieren. Aber bei aller Liebe bin ich weder Energietherapeutin noch behaupte ich, eine allumfassende Wahrheit zu besitzen. Aber um genau sollte es doch bei solchen Dingen gehen: Etwas zu finden, das irgendwie Sinn macht; die Realität widerspiegelt, aber trotzdem in einem anderen Licht darstellt.

Grundsätzlich kann ich ohne zu zögern behaupten, dass ich ein positiver Mensch bin. Das liegt einerseits daran, dass ich in vielen Dingen in meinem Leben bisher Glück hatte. Es ist einfacher, positiv zu sein, wenn einem weniger Steine in den Weg gelegt werden. Trotzdem finde ich aber, dass Einstellungen eine bewusste Wahl sind. Es sind Veränderungen im Leben, die man sich bewusst vornehmen kann. Ich habe mich quasi dazu konditioniert, das Gute zu sehen – denn damit lebt es sich leichter und farbiger. Sich unnötig über Dinge aufzuregen, die man sowieso nicht ändern kann, sind ein Paradebeispiel dafür, wie eine Situation durch die eigene Vorstellungskraft nur noch schlimmer wird. Ab und zu muss man einfach die Schultern zucken und das Leben so hinnehmen, wie es halt eben gerade ist. Die Energie lässt sich definitiv besser einsetzen, das verspreche ich.

Deswegen umgebe ich mich auch bewusst mit Menschen, die mein Leben mit positiver Energie bereichern. Natürlich hat jeder Probleme und darüber sollte man auch sprechen. Aber es geht um den grundsätzlichen Vibe, die diese Person abgibt. Ihre Sicht auf die Welt, die nicht nur aus Schattenseiten und potentiellen emotionalen Erdrutschen besteht. Wer sich mit Negativität umgibt, wird auch eher Negatives anziehen, davon bin ich überzeugt. Wenn man es sich angewöhnt, das Schlechte zu sehen, wird einem auch immer zuerst das Problembehaftete auffallen. Das hat nichts mit Bäumen umarmen und Dachet-Kerzen zu tun, sondern bis zu einem gewissen Grad mit nackter Logik. Jedenfalls ist es das, was für mich the “Law of Attraction” ausmacht: Diese innere Ausgeglichenheit gepaart mit der Wahl, von einer Bandbreite an Eindrücken sich auf das zu konzentrieren, was einem schlicht selbst am besten tut. Wer Positives ausstrahlt, wird auch schnell merken, wie viele schöne Facetten die Welt zu bieten hat. Dafür müssen wir nur die Augen richtig öffnen.

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