Lieblingsdinge des Monats (August 2017)

Normalerweise heisst ja diese Serie Lieblingsdinge der Woche, aber ausnahmsweise weiten wir das auf den ganzen Monat aus. Der August war für mich ein toller und zwischendurch ziemlich stressiger Monat: Umzug, danach verzweifelte Wohnungssuche in Genf (inzwischen erfolgreich), Ferien in Kroatien (Split & umliegende Inseln) sowie Balkonien, gespritzte Weissweine und Grillparties. Meine Favoriten sind deshalb ziemlich konstant geblieben, denn wenn der Kopf schon überall und doch irgendwie nirgends ist, sind verlässliche Dinge immer praktisch. Jetzt aber: Ready, set, go – aber immer mit ein bisschen Gemütlichkeit und hakuna matata.

1. ”The Underground Railroad” von Colson Whitehead

Die Sommermonate sind meine liebsten Lesemonate. Das hängt auch damit zusammen, dass das Studium mit seinen Pflichtlektüren in dieser Zeit in den Hintergrund rückt und Platz macht für Literatur, die wirklich Freude macht. Eine verlässliche Bezugs- und Inspirationsquelle ist die Liste der Pulitzer-Preis nominierten Romane. Warum liegt auf der Hand – und entgegen der Meinung einiger heisst es noch lange nicht, dass diese Texte zwingend “anstrengend” sein müssen. Ein Beweis dafür ist diese Geschichte einer Plantagensklavin namens Cora, die nicht nur mit ihren Fesseln, sondern auch mit ihrem Status innerhalb der Hierarchie der Sklaven zu kämpfen hat. Die Thematik wurde bereits vielfach bearbeitet, aber was diesen Roman so einzigartig macht, ist die Mischung aus Realität und Fantasie. Die Eisenbahn im Untergrund hilft Flüchtigen in der Not, birgt aber auch Gefahren und führt ins Ungewisse. Zusammen mit der wundervollen, bildhaften Sprache ein wohlverdienter Sieger des renommierten Preises.

2. Life Crackers (Lifefood)

An einem Marktstand und anschliessend in vereinzelten Coop-Filialen wiederentdeckt (u.a. in Bern Ryfflihof) habe ich diese leckeren Cracker. Sie sind organisch, bio, vegan, paleo und gluten-frei. Normalerweise sind das Attribute, die ich zwar gut finde, obwohl ich nicht vegan bin, doch trotzdem werde ich das überholte Stigma nicht ganz los, wonach vegane Dinge manchmal einfach ein bisschen fader schmecken. Die Geschmacksrichtung “Italian” enthalten sonnengetrocknete  Tomaten und Basilikum und schmecken schlicht und einfach richtig gut. Knackig, frisch und nicht zu schwer. Wer es deftiger mag, kann sie auch mit Philadelphia bestreichen oder mit Mozzarella verfeinern. Für diejenigen, welche sie nicht finden, gibt es noch eine leckere Quinta-Variante von Karma (zu finden hier https://www.coopathome.ch/de/Brot-%26-Backwaren/Cracker-%26-Knäckebrot/Cracker/Nature/Karma-Crunch-It-Cracker-Dinkel-%26-Quinoa/p/5661142).

3. “FrizzEase Wunder-Kur” (John Frieda, 11.70 für 150 ml)

Lange, gepflegte Haare sind mir wichtig. Meine Allzweckwaffe gegen spröde Spitzen sind Haarkuren, die ich mehr als nur einmal in der Woche brauche. Nach jahrelangen Versuchen bin ich ziemlich wählerisch geworden. Die Haarmaske soll zwar die Mähne mit Feuchtigkeit versorgen, jedoch nicht zu fettig oder beschwerend sein, selbst wenn man sie nur in den Haarspitzen und niemals am Ansatz auftragen sollte. Die tiefenwirksae Haarkur von John Frieda ist eine meiner liebsten, preiswerten Optionen. Die Haare werden mit nährenden Inhaltsstoffen versorgt, die einer Anti-Damage-Technologie angehören. 3-5 Minuten einwirken lassen und danach gründlich ausspülen. Kräftigung plus Feuchtigkeit? Ja, bitte.

4. ” Honey Bronze Drops of Sun” Holiday Glow Creator (The Body Shop, 29.90).

Dieses Fläschchen ist bereits das zweite Jahr im Einsatz und wird nach wie vor fast täglich gebraucht. Dank der Tropfenform ist die Dosierung einfach und individuell, dank der Geltextur verschmilzt das Produkt optimal mit der Foundation oder der Tagescreme. Ausserdem sind sie multifunktional: Mit der Tagescreme oder der Foundation vermischt verleihen sie eine natürliche, streifenlose Bräune. Ich brauche sie auch, um zu helle Make-ups sommertauglich zu machen. Meistens brauche ich sie allerdings, um auf den Wannenknochen und dem Nasenrücken zu konturieren. Sieht nach einem langen Wochenende am Strand aus, lässt sich aber einfach wieder abwaschen. Sommer favorite!

 

 

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