Life Update: Auslandssemester in Strasbourg

Ja, ich lebe noch. Ich hoffe, ihr seid darüber genau so beruhigt wie ich, denn während einer nicht zu unterschätzenden Zeitspanne machte ich mir erhebliche Gedanken über meine Überlebenschancen in diesem fremden Land. Ich weile für die nächsten 4 Monate in Strasbourg und werde eine Französisch-Virtuosin. Jedenfalls ist es so geplant.

Mein Auslandssemester hat vor rund einer Woche begonnen. Ich war vorher ziemlich nervös, aber auch voller freudiger Erwartung. Wie wird die Uni sein? Wie ist das Leben dort, wie verläuft der Alltag? Wie kann ich den Spezialitäten wie escargots möglichst elegant ausweichen? Werde ich schnell Anschluss finden? Und wie viele Baguettes kann ich auf einmal verdrücken?

Wie ihr seht, habe ich mir also sehr wichtige Fragen gestellt. Abgesehen von der letzten kann ich inzwischen alle beantworten: Die Universität ist kompliziert aufgebaut, aber die Kurse sind toll. Der Alltag ist gar nicht so anders als zu Hause. Ich werde nie und nimmer Schnecken essen und bin in noch kein authentisch französisches Restaurant gegangen, was mir das Leben in dieser Hinsicht durchaus erleichtert hat. Und ich habe bereits am ersten Tag Anschluss gefunden und lerne jeden Tag neue wunderbare Leute kennen.

Ich schreibe weiterhin, aber ich brauchte etwas Zeit zum Einleben. Jetzt fühle ich mich aber schon wohl und kann mich meinem liebsten Hobby widmen: Dem lustvollen Verschlingen von Baguettes. Seulement une blague, pas de souci- ich meine das Schreiben natürlich!

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