Natalie’s Lebensweisheiten: Mütter durchschauen Teil 1

 

Mütter wollen Putzteufelchen zur Welt bringen. So, es ist raus. Das ist die Wahrheit, und sie brauchen es auch gar nicht zu bestreiten. Jedes Kind, welches dieser oft unsauberen Welt ausgesetzt wird, muss diese Lektion lernen. Mama muss dann aber realisieren, dass dieser Wunsch mit der Realität eigentlich nie übereinstimmt.

Meine Mam hat sich ihre Tochter anders vorgestellt. In ihren Träumen kam ich mit rosigen Bäckchen zu ihr und zwitscherte: “Herzallerliebste Mam, was kann ich heute für dich tun? Soll ich die Fenster putzen? Oder doch lieber den Fussboden schrubben? Ach weisst du, weil es so viel Spass macht, erledige ich gerade alles!” Erde an Mam! Welches normale Kind ohne Putzfetisch sagt das schon?

Ehrlich, ich will auch nicht in einem Saustall leben. Ich halte mein Zimmer sauber, lasse nichts herumliegen, putze die Bäder und fülle die Abwaschmaschine ein. Haushalt macht nicht Spass. Aber anscheinend sollte ich es absolut wunderbar finden. Sie tut es zwar auch nicht, versucht aber, dieses Schein zu bewahren. Als gute Tochter versuche ich natürlich, sie darin zu unterstützen und nehme ihr keine Tätigkeiten weg.

Heute finde ich diesen Artikel auf meiner Kommode. Putzen Sie sich gesund! Der rot unterstrichene Teil lautet übrigens “Im Haus und Garten kann man ebenso gut trainieren- mit Staubsauger und Rasenmäher.”  Sprich: Vergiss dein teures Fitnessabo und mache mehr Haushalt. Toll, wenn sich Mütter so uneigennützig um die Gesundheit ihrer Kinder kümmern- und wir es durchschauen.

P.S. I love you Mam- bitte sei mir nicht böse.

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4 Kommentare zu “Natalie’s Lebensweisheiten: Mütter durchschauen Teil 1”

  1. Debi sagt:

    Hahahaha! Wie geil ist das denn!! :)
    Aber ich denke oft, wenn wir “Kinder” selbst mal eigene Kinder haben, dass wir doch genau so sein
    werden wie unsere Mütter. Weil wir die Hausarbeit ja so lieben! ;)

  2. Debi sagt:

    PS: Freue mich schon auf Teil 2…

  3. Natalie sagt:

    Ja, aber daran sollten wir noch nicht denken…Ich will noch keine kleinen Natalie’s in die Welt setzen, dafür ist sie noch nicht bereit!:-) Duu hast höchstwahrscheinlich Recht- aber psssst, das müssen unsere Mütter ja nicht wissen!:-)

  4. Nataniel sagt:

    Das ist ein hundertausende Jahre altes genetisches Programm, das in uns Menschen abläuft. Die meiste Zeit ihrer Existenz mussten Menschen peinlich genau auf die Sauberkeit ihrer Lagerplätze achten. Giftige Insekten, gefährliche Tiere, Schlangen, krankheitsübertragende Kleintiere wie Mäuse und Ratten und natürlich die allgemeine Hygiene, also den Lagerplatz vor Kot und Verunreinigungen freihalten. Gerüche konnten auch unliebsame Raubtiere anziehen. In der Natur gibt es also viele Gründe, peinlich auf die Sauberkeit und die Umgebung zu achten. Wobei Männer wegen der Jagd häufig umherzogen und Frauen wegen der Kleinkinder nicht so mobil waren. Männer konnten einen alten Lagerplatz einfach wie er war zurücklassen, Frauen blieben länger an einem Ort, daher achten Frauen stärker auf ihre Umgebung. Im übrigen haben glänzende und glitzernde Oberflächen eine magische Anziehungskraft auf Frauen, der sich heute darin maifestiert, glitzernden Schmuck zu tragen. Der Sinn ist es aber, dass glänzende Wasseroberflächen sauberes Trinkwasser signalisieren, dass man für kleine Kinder dringend benötigt.

    Man sieht also schon, wie unfrei der Willen von uns Menschen ist. Wir sind in genetisch verankerten Programmen gefangen, die schon seit hunderttausenden Jahren in uns stecken. Männern geht es genauso.

    Bei Frauen kommt noch dazu, dass Menschen zu den Säugetieren gehören und ihren Nachwuchs nach der Geburt säugen müssen. Das bindet natürlich Frauen und Babys aneinander. Frauen werden zu einer Art Lautsprecher ihrer Kinder, da sie den ganzen Tag lang versuchen die nichtsprachlichen Signale eines Babys zu deuten und der Umwelt mitzuteilen. Sie emulieren praktisch ein Kind. Daraus leitet sich auch das typische Verhalten von Frauen ab. Wie auch ein kleines Kind dranghaft Sachen haben will, tun das Frauen auch, weil sie um ihr Kind besser verstehen zu können ein Kind emulieren. Kleine Kinder wollen Spielsachen, und das möglichst dranghaft und schnell. Bei Frauen ist es genauso. Sie kaufen dranghaft wie kleine Kinder kleine bunte Gegenstände, Schmuck und andere Sachen, die zu nichts nützen, ausser dass sie im Moment des Gesehenwerdens den Besitzdrang auslösen. Wie ein paar Schuhe, das dranghaft gekauft wird und sobald sie einmal getragen wurden völlig uninteressant werden. Auch das übrige Verhalten von Frauen ähnelt eher dem von Kleinkindern als dem von erwachsenen Menschen. Wenn es keine sachlichen Argumente gibt, dann weinen Frauen einfach, stampfen mit den Füßen auf, werfen Gegenstände auf den Boden, knallen eine Tür zu, oder sie sitzen da und schmollen. So dass der Mann seiner Frau gegenüber stets eine Elternrolle wahrnehmen muss. Er muss sie dann wie ein Kind trösten, in den Arm nehmen oder eine Kleinigkeit schenken.

    Der Unterschied zwischen Frauen und Kindern ist nunmal, dass Kinder sich weiterentwickeln, Frauen dies aber nicht mehr Wahrnehmen. Ein Kind bleibt für eine Frau immer ein Kleinkind, auch wenn die Frau inzwischen 80 Jahre und ihr Kind 60 Jahre alt ist. Neulich sagte mir eine Frau “Ich mache auch einen Kampfsport: Ki-tu, Kinderturnen”. Wie sich herausstellte waren ihre Kinder aber inzwischen 24 und 28 Jahre alt. Es ist also mindestens 14 Jahre her, dass sie das letzte mal beim Kinderturnen war. Mental ist die Frau aber in diesem Stadium hängengeblieben, als seien ihre Kinder heute noch 4 und 8 Jahre alt.

    Wie bei Dir kommt natürlich in jungen Jahren ein Aufbegehren, aber spätestens wenn durch das erste eigene Kind Deine Hormonlage die angeborenen Instinkte auslöst, wirst Du genauso handeln und nicht anders.

    Das ist angeboren und lässt sich nicht willentlich beeinflussen. Ich habe schon viele Frauen gesehen, die in jungen Jahren die totalen Emanzen waren und durch das erste Kind in ihre angeborene Rolle mutierten. Nur Menschen mit einer sexuellen Fehlhaltung, die daher keine eigenen Kinder bekommen oder die Fehlhaltung das Verhalten bestimmt, z.B. weil eine Frau zu viel Testoreson hat und biologisch eine männliche Rolle einnimmt sind dafor gefeit – aber auch nicht willentlich, sondern instinkthaft, weil durch die männlichen Hormone bei Lesben einfach nur das männliche genetische Programm getriggert wird.

    Und noch etwas: das genetische Männliche Programm ist immer darauf angelegt, anderen Männern zu gefallen. Für einen Mann ist nur der Status in der Hierarchie seiner männlichen Peergroup interessant. Ein Mann will eine besonders attraktive Frau nicht, weil er sie mag, sondern er will sie, um mit ihr anderen Männern zu gefallen, weil er dann in der Hierarchie nach oben rückt. Ein Mann will auch den dicken Sportwagen nicht, um Frauen zu gefallen. Er weiß, dass Frauen darauf nicht ansprechen oder das Geprahle eher peinlich finden. Er weiss aber, dass er damit anderen Männern imponieren kann und von anderen Männern Respekt für ein möglichst maskulin wirkendes Auto bekommt. Und ein Mann macht auch keinen Sport, um Frauen zu gefallen. Er macht Sport, um sich mit anderen Männern zu messen und um von denen anerkannt werden, die er schätzt. Das Beste im Leben eines Mannes ist es, von einem oder mehreren anderen Männern anerkannt zu werden, die er selbst für ihre Leistungen anerkennt. Z.B. vom Vorgesetzten, einem prominenten Sportler oder einer allgemein respektierten Persönlichkeit. Eine Frau ist für einen Mann nur solange attraktiv, solange er mit ihr vor anderen Männern beweisen kann, dass er in der Lage ist eine so attraktive Frau anzuziehen und sie zu halten.

    Ein Mann, der im Alter von 50 eine 30 Jahre jüngere Frau schnappt und die alte sitzenlässt, tut nichts anderes als einem sehr alten genetischen Programm zu folgen. Er kann es wahrscheinlich nicht einmal willentlich beeinflussen.

    So ist das. Wir Menschen sind nicht frei. Wir sind die Sklaven unserer angeborenen Instinkte und hormoneller Programme.

    Aber andererseits ist das auch gut so. Denn wenn alle Menschen sich so verhalten würden, wie es z.B. Peter Drucker postuliert, wäre die Menschheit längst ausgestorben.

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