Notizen an mich selbst: 10 Dinge, die ich immer mache, wenn ich lernen sollte
Was, dieser Bücherstapel wirkt auf dich nicht anziehend? Du verspürst keinen ungebändigten Drang, ihn zu umarmen oder zu streicheln? Echt, etwas stimmt mit dir nicht. WEIRD.
Mit solchen Motivationsreden versuche ich mich dazu zu bewegen, mich endlich hinter mein Pult zu klemmen und das Zimmer stundenlang nicht zu verlassen. Es liegt nicht daran, dass mich die Materie nicht interessieren würde. Ich bin lernwillig und geniesse es unter Umständen sogar, neue Informationen zu verarbeiten. Trotzdem schaffe ich es manchmal einfach nicht, die Sonne draussen zu ignorieren, den Anruf einer Freundin nicht zu beantworten oder den anderen ach-so-nicht-Unistoff-mässigen Roman beiseite zu legen. Dazu kommen noch viele weitere Dinge, die vielleicht nicht so naheliegend und normal sind.
Hier ist also meine Liste von Dingen, welche ich in diesem Ausmass nur mache, wenn ich eigentlich lernen müsste.
1. Alle 20 Minuten in die Küche gehen und etwas Essbares suchen
2. Freudig aufräumen
3. Meine Socken nach Farben sortieren
4. Mit Leuchtstiften tanzende Männchen malen
5. Mit Leuchtstiften Mam anzumalen versuchen
6. “We don’t need no education” von Pink Floyd singen
7. Bilder von Minipigs auf dem Internet anschauen
8. Mails an entfernte Verwandte schreiben
9. SMS-Abkürzungen wörtlich nehmen und ausleben (Wer hat schon einmal “rofl” (rolling on the floor laughing) ausprobiert? Macht richtig Spass!)
10. “Uiiiii” rufen und mich auf dem Bürostuhl in Kreisen drehen
